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Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand.
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Die kleine Fundgrube mit originellen Geschenkideen und überraschenden Angeboten, keine endlose Liste mit Einkaufstipps, sondern die Renner der Saison, die Klassiker und das Neueste aus dem Netz - liebevoll ausgewählt nach zwei Kriterien: 1. seriöse Anbieter mit fairen Preisen 2. alles, was uns selbst gefällt Entstanden ist eine bunte Mischung, sehen Sie selbst...
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Bürokratie kann nicht schlecht sein, so lange es bei Besprechungen Kaffee gibt.
Nicolas Nowack
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Sie suchen ein Geschenk für jemanden, der bald Finanzminister (irgend eines fremden Landes) wird? Wir haben schönes Büromaterial gefunden:
den Klebeband-Abroller Speedy
den Hefter Gonzales
Klebeband-Abroller Elvis
und den Locher Lucy.
Die originellen Helfer gibt’s auch in anderen Farben. Wie gefällt Ihnen denn unser Liebling, der Ordnerspecht?
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was bisher geschah...
Unsere Praktikantin, die grad’ mit dem Entwurf eines Schweine-Transport- Koffers beschäftigt war, ließ ihre Gedanken schweifen. Warum eigentlich nur Sparschweine, fragte sie die Mitarbeiter, die sich um ihren Thron versammelt hatten. Denken wir doch mal an den Urlaub, sagte sie und polierte den Heiligenschein, den man ihr aus Mangel an Titeln gegeben hatte. Sie fliegen nach Ibiza, stellen dort den Ausgabekoffer auf, kehren zurück und packen in aller Ruhe. Niemand wird je wieder sein Urlaubsgepäck zum Flughafen tragen müssen.
Das Team geriet ins Schwärmen, dachte in großen Maßstäben und ist letztendlich an der Unzulänglichkeit der Ingenieure gescheitert. Die kaiserliche Praktikantin wurde zwar nicht übernommen, bekam zum Trost aber ein Sparschwein geschenkt. Der Slogan "kaufe zwei, erhalte drei" konnte für die Shampoowerbung genutzt werden und die Brotkrümel waren, mit Milch oder Honig übergossen, einfach zu lecker, um in Vergessenheit zu geraten. Aus Haltbarkeitsgründen ersetzte man das Brot durch Körnerzeug, und weil sich der Name Körnerzeugzumübergießenmitmilchoderhonig nur schräg über die Verpackung drucken ließ, nannte man das köstliche Produkt einfach Steuer - ein Begriff, der schon lange in der Schublade lag.
Der Entwurf wurde zur späteren Verwendung auf Eis gelegt und natürlich kam es, wie es kommen musste. Wir gehen hier auch ohne Datenabgleich einfach mal von einer firmeninteren Sicherheitslücke aus, denn der ehemaligen Praktikantin wurden rückwirkend sämtliche Titel aberkannt. Das Prinzip der strikten Trennung von Reintun und Rausholen, von Einnehmen und Rausgeben, sickerte in die Öffentlichkeit durch - und interessierte niemanden.
Fast niemanden. Reintun und rausholen, rein und raus, das hat was, sagte sich der Finanzminister (irgend eines fremden Landes), der bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich überhaupt keine richtige Funktion und somit viel Zeit zur Verfügung hatte. Er spielte mit dem Gedanken an ein Business-Entertainment-Center, erkannte aber schnell das Potenzial. Unsere lieben Bürger, sagte er sich, nehmen viel Geld ein, und ich werde es wieder aus ihren Taschen rausholen. Gut, das ging ein wenig am Kern der Sache vorbei, aber er war Finanzminister geworden, weil er Möglichkeiten sah, wo andere nicht mal hingucken würden. Das glaubte er zumindest. In Wirklichkeit saß er auf diesem Posten, weil, na ja, weil er grad’ da war und weil niemand sonst diesen langweiligen Job haben wollte. Was soll’s? Es macht ja keinen Unterschied. Der Herr Minister wollte von den Geldern eine Straße bauen und hoffte, dass man sie nach ihm benennen würde. Er hielt den Gedanken schriftlich fest und bat zum ersten Mal in 15 Jahren die Sekretärin darum, ihre Nagelpolitur zu unterbrechen. Wir werden jetzt einen Ordner anlegen, sagte er feierlich. Umgehend wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die noch in der laufenden Amtsperiode ein Konzept zur Beschriftung des Ordners vorlegen sollte. Nach nur dreimonatiger Klausur in einem anderen, aber sonnigeren fremden Land, lag das Ergebnis vor: Ein schlichter Schriftzug sollte es sein, edel und irgendwie finanzamtig.
Nach weiteren 3 Monaten stand auch die Buchstabenkombination fest und das Projekt konnte unter dem Titel “Standard-Abzocke” anlaufen. Das Wort “Standard” sollte darauf hindeuten, dass es sich hier um etwas ganz Normales handelt, denn der Herr Minister wollte gern wiedergewählt werden, und falls, dachte er, das Ganze ein Griff ins Klo wird, könnte er immer noch die Schultern zucken. Das ist halt so, würde er dann sagen, was kann ich schon tun, ich bin schließlich nur ein einzelner Mensch. Später entschied er sich aber doch für den Namen “Müsli”. Das hörte sich freundlicher an und erinnerte ihn an das Shampoo seiner Freundin. Kommen Sie wieder, nächste Woche erzählen wir mehr über die Praktikantin, außerdem erfahren Sie, warum die Leute ihr Müsli nicht bezahlen wollten...
...und so geht es weiter
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